Startseite
  Über...
  Gästebuch
  Abonnieren
 

Links
  Bilder Melbourne
  Bilder Mildura
  Bilder Great Ocean Road
  Bilder Cairns
  Bilder Kuranda
  Bilder Townsville, Wallaman Falls und Magnetic Island
  Bilder Whitsundays
  Bilder Fraser Island
  Bilder Noosa
  Bilder Brisbane und Surfer's Paradise
  Bilder Byron Bay
  Bilder Sydney
  Bilder Adelaide und Mount Barker
  Bilder Kuala Lumpur
  Bilder Singapur
  Bilder Langkawi


http://myblog.de/steffinaustralia

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Endlich!

Okay, neuer Versuch. Vielleicht schaff ich es diesmal ja sogar, euch auf den neuesten Stand zu bringen. An meinem Geburtstag waren wir also in Noosa, wo ich relativ früh aufstand, um mit meinen Eltern zu skypen. Zu meiner Überraschung (und großen Freude!) waren auch ein paar meiner Freunde da, es war so schön sie endlich mal wieder zu sehen! Nach dem Skypen habe ich von meinen "Travelmates" Tjorven und Theresa einen leckeren Schokokuchen bekommen. Unseren Tag haben wir dann im Nationalpark bei Noosa verbracht, wo wir Delfine im Meer schwimmen sahen! Abends haben wir richtig leckere Burger gegessen und waren noch bis 10 Uhr am Strand gesessen. Alles in allem war es ein richtig schöner Tag und ich glaube fast, dass Noosa einer meiner Lieblingsorte der Ostküste ist (was aber vielleicht auch nur daran liegt, dass ich dort Geburtstag gefeiert habe! ). Am 27. fuhren wir direkt weiter, nach Brisbane. Diese Stadt mit 2 Millionen Einwohnern ist vom Baustil her eher europäisch, erinnert also ein bisschen an Melbourne, nur nicht ganz so voll. Ich würd euch gerne was Spannendes erzählen, allerdings haben wir nicht viel dort erlebt; nach einer Übernachtung in einem ziemlich Hippie-mäßigen Hostel sind wir "weitergereist". Am 28. Februar fand nämlich eine Art Festival in Brisbane statt, weswegen mal wieder jedes Hostel ausgebucht war. Wir hatten allerdings auch keine Lust auf einem Campingplatz zu schlafen und aus Brisbane raus wollten wir auch noch nicht so wirklich, da kam uns eine Anzeige, die wir auf Facebook fanden, ziemlich gelegen: Eine Gruppe von Backpackern veranstaltete eine Hausparty nicht weit von Brisbane entfernt und lud jeden ein, der kommen wollte. Dort sind wir dann also hingefahren und weil wir ja so verantwortungsvoll sind und nicht mit ein paar Bier intus noch Auto fahren, mussten wir wohl dort übernachten (ja, Dreistigkeit ist eine der Sachen, die man als Backpacker lernt... :D) Und wie das Schicksal so spielt, lernten wir auf der Party dann Ben kennen. Er ist Angestellter in einem Reisebüro und brachte uns dann auf die Idee in Surfer's Paradise (unserem nächsten Ziel) in den Freizeitpark zu gehen. Surfer's Paradise ist so der Ort, an den die australischen Einwohner fahren, wenn sie im Land Urlaub machen wollen (also eher uninteressant für uns, weil viel zu teuer. Surfen kann man dort ironischerweise auch nicht wirklich). Am 1. März kamen wir (sprich Ben, Tjorven, Theresa und ich) dort an, wo wir uns abends nur noch ein bisschen die Stadt ansahen, die nachts wirklich sehr an Las Vegas erinnert. Am 2. März ging es dann ab in den Freizeitpark, und weil wir ein Komboticket hatten, konnten wir auch in den Wasserpark direkt nebenan und abends sogar noch auf einen Aussichtsturm gehen! Der Freizeitpark schloss dann leider auch schon um 17 Uhr, so wie alles hier in Australien. Nachdem wir unseren Reiseleiter an der nächsten Zugstation abgesetzt hatten, ging es für uns 3 Mädels dann mal wieder mit dem Auto weiter: diesmal nach Byron Bay. Byron Bay ist ziemlich klein und hauptsächlich für seine "Hippiekultur" bekannt. Eine einstündige Autofahrt davon entfernt zum Beispiel liegt Nimbim, die wohl bekannteste Kifferstadt ganz Australiens. Aber auch in Byron Bay selbst entdeckt man an jeder Ecke Rastalocken, weite Hosen und bunte Farben. Abends sind Tjorven und ich in einen Club gegangen, um gebührend in Tjorvens Geburtstag zu feiern Am 4. März, Tjorvens Geburstag, sind wir dann zu einem Leuchtturm mit einer wunderschönen Bucht gefahren und waren damit offiziell am östlichsten Punkt des Kontinents gestanden! Abends gab es dann leckere Wraps und noch einen Schokokuchen, wofür sich auch die beiden Jungs vom Anfang unseres Roadtrips (erinnert ihr euch?) zu uns gesellten, da sie uns jetzt doch wieder eingeholt hatten. Zwischen dem 4. und 7. März schauten wir uns dann nur noch Yamba, Port Macquarie und Newcastle an, alles 3 eher nicht erwähnenswerte Orte, die ich euch jetzt ersparen möchte Unsere letzte Nacht mit unserem Auto verbrachten wir dann auch genau in diesem, da wir einen Parkplatz gefunden hatten, auf dem man schlafen darf. Also konnten wir zum Abschied nochmal ganz kuschelig in unserem Gussi (kurz für Gustav, so haben wir unseren Toyota Corolla getauft) schlafen. Am 7. März sollten wir um 12 Uhr bei der Autovermietung in Sydney sein, um das Auto abzugeben. Also luden wir unsere Sachen in unserem nächsten Hostel in der Innenstadt ab, gaben das Auto zurück und fuhren dann mit dem Bus zum Hostel. Dort verbrachten wir dann eigentlich auch den ganzen Tag, da wir ziemlich fertig waren (im Auto lässt es sich halt doch nicht ganz so gut schlafen wie in einem Bett). Abends gingen wir dann noch auf die Mardi Gras-Parade: die zweitgrößte Schwulen- und Lesbenparade der Welt! Ich bin wirklich froh, dass wir genau rechtzeitig dafür in Sydney ankamen, denn obwohl wir deswegen mal wieder fast obdachlos gewesen sind, war es eine richtig schöne Parade (mit einer noch schöneren Message ). Am nächsten Tag ging die Besichtigung Sydneys erst richtig los: wir machten uns auf den Weg durch die botanischen Gärten zum Opernhaus! Es kam mir fast ein bisschen unwirklich vor, dieses Gebäude wirklich zu sehen und auch einmal anfassen zu können. Irgendwie hatte ich nie gedacht, jemals in Sydney, Australien, am anderen Ende der Welt zu stehen. Aber hier bin ich, habe eigenständig ein halbes Jahr in Australien verbracht (und fühle mich trotzdem kein Stück erwachsen ). An unserem nächsten Tag in Sydney fuhren wir mit dem Zug in die Blue Mountains. Diese Berge, die ca. zwei Stunden von Sydney entfernt liegen, nennt man deswegen "blaue Berge", da sie überall mit Wäldern bewachsen sind und so blau erscheinen, wenn man an einen Punkt in der Ferne schaut. Nach einem schönen Tag in den Blue Mountains wurde es wieder "ernster" für Theresa und mich: Was sollten wir nach unserem Aufenthalt in Sydney tun? Nach langem Überlegen entschieden wir uns für HelpX: Das ist eine Art Programm, bei dem Reisende ihre Arbeitskraft gegen Unterkunft und Essen eintauschen (deswegen auch HelpX- "Help exchange"). Unser Flug nach Kuala Lumpur geht am 9. April von Adelaide aus, weswegen wir uns einen Host in der Nähe Adelaides suchten und (obwohl wir noch keine Zusagen hatten) schon direkt einen Flug nach Adelaide buchten. Am 11. März verabschiedeten wir uns von unserer Roadtrip-Freundin Tjorven, indem wir nochmal einen wunderschönen Abend am Opernhaus verbrachten. Am 12. März ging dann unser Flug nach Adelaide, von wo aus wir mit dem Bus nach Mount Barker zu unseren "Gastgebern", den Kidners begaben. Und hier sind wir nun schon seit über 3 Wochen: bei einer jungen Familie mit zwei 4jährigen Mädchen, die uns unsere eigene kleine Hütte und soviel essen, wie wir wollen, für 3 Stunden Gartenarbeit am Tag zur Verfügung stellen. Wir wohnen ziemlich im Nirgendwo, auf einem riiiiesigen Gelände mit zwei Hühnern und einer Ziege (und tausenden Bäumen... so viel Laub!). Wir waren schon ein paar mal in Adelaide (eine Stadt mit für australischen Verhältnissen ziemlich vielen historischen Gebäuden) und auch schon im nahegelegenen Hahndorf (das älteste Dorf mit deutschen Wurzeln in Australien). Ich bin wirklich froh, dass wir unsere letzten 4 Wochen hier verbringen: nicht nur weil die Wochen davor wirklich extrem anstrengend waren und so ein bisschen entspannen wirklich mal ganz angenehm ist, sondern auch weil die Familie wirklich wahnsinnig nett ist und uns mal wieder die Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Australier demonstriert Jetzt hab ich euch endlich (fast) alles Wichtige erzählt! Am 9. April geht es für uns weiter nach Kuala Lumpur in Malaysia, wo wir die letzten 3,5 Wochen unserer Zeit noch herumreisen werden, bevor es am 5. Mai endlich Richtung Heimat geht (wo ich euch dann wirklich alles im kleinsten Detail erzählen kann! )
5.4.15 08:52
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung