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Die Letzte Woche

Unsere ersten Tage in Kuala Lumpur verbrachten wir in verschiedenen Moscheen, buddhistischen und Hindu-Tempel, außerdem waren wir mehrmals auf dem "Wetmarket" in Chinatown (dort hat es mir am besten Gefallen). Da gibt es alles: von der gefälschten Gucci-Tasche über das Ladegerät bis hin zum Soja-Erfrischungsgetränk. Am 13. ging es für uns dann mit dem Bus weiter in den Stadtstaat Singapur. Das Land ist im Gegensatz zu Malaysia übertrieben sauber (kein Wunder, bei einer Strafe von bis zu $500, wenn man nur mal sein Bonbon-Papierchen auf den Boden fallen lässt..) und auch um einiges "reicher" als Malaysia. Unseren ersten Tag dort verbrachten wir in der "Orchard Road", einer Straße an der sich eine Mall an die nächste reiht. Von da aus sind wir in den Stadtteil Little India (dt. "kleines Indien") gelaufen, wo wir uns gefüllt haben, wie ihn Bollywood Am 15. April besichtigten wir den buddhistischen Tooth Relict Tempel, wo wir sogar Zeugen einer buddhistischen Messe werden konnten. Danach ging es zu den Gardens on the Bay, ein wunderschöner Park mit sowohl unzähligen echten, als auch atemberaubend beleuchteten, künstlichen Bäumen. Den Tag und die Nacht darauf verbrachten wir ausschließlich im Bus und auf der Fähre auf dem Weg zur Insel Langkawi. Die Insel ist bekannt für ihre schönen Strände und die schöne Natur, ist leider aber auch sehr auf Tourismus ausgelegt. Geplant hatten wir, dort eine Woche zu bleiben, um ein bisschen zu relaxen. Wir sind dann aber doch 11 Tage dageblieben. Übernachtet haben wir in einem Hostel, das eigentlich gar keines war; es war einfach nur eine kleine Holzhütte, in der 10 Betten standen. Wir haben es dort geliebt! Wir haben jeden Tag bis 11 geschlafen, haben uns dort an den Strand gelegt, um abends dann nur noch etwas essenzugehen und wieder ins Bett zu fallen. Das waren wohl die faulsten 11 Tage unserer kompletten Reise, allerdings auf jeden Fall die günstigsten und auch entspanntesten Der einzige Ausflug, den wir auf Langkawi unternommen haben (abgesehen von den täglichen Ausflügen zum Strand natürlich), war unser Ausflug zu den Seven Wells: ein Wasserfall, der vorher durch sieben kleine "Pools" fließt, von denen aus einen wunderbaren Ausblick hat und in denen man auch wunderbar baden kann. Aus dem Baden wurde es dann leider nichts für mich... Um zu den Seven Wells zu kommen, hatten wir zwei uns einen Roller gemietet (das ist hier eigentlich das Hauptverkehrsmittel, die sind wirklich überall) und ich bin, mit Theresa auf dem Rücksitz, gefahren. Auf der Straße hatten wir auch keine Probleme, ich hatte viel Spaß und hab mich auch sicher gefühlt, obwohl es mein erstes Mal auf einem Roller war. An der Tankstelle ist es aber dann natürlich passiert: etwas zu viel Gas gegeben, fast in ein Auto gefahren, panisch versucht auszuweichen und damit den Roller zum Fallen gebracht. Endergebnis: ein Kratzer in einem fremden Auto, ein abgebrochener Spiegel und mein rechtes Bein in den Scherben. Glücklicherweise war die Polizei anwesend, die mich dann halbwegs verarztete und beruhigte (Strafe o.Ä. musste ich aber keine zahlen, nur der Autobesitzer wollte umgerechnet 15€ für den Schaden). Ein paar zuvorkommende Passanten halfen mir dann den Roller wiederaufzustellen und gingen sicher, dass er noch funktionstüchtig war, und schauten, ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Diese Höflichkeit und dieses Zuvorkommen hab ich ihn Malaysia mehrmals erlebt, die malaysischen Leute helfen einem, wo sie können. Nachdem der Tag noch jung und meine Verletzungen nicht soo weltbewegend waren, beschlossen wir trotzdem noch zu den Seven Wells und auf weitere Teile der schönen Insel zu fahren. (Als wir den Roller zurückgaben, waren die Leute auch eher um mich als um den Roller besorgt, wir mussten den Schaden nicht einmal bezahlen). Heute, dem 28. April sind wir dann weitergefahren nach Georgetown, einer Stadt auf der Insel Penang (ca. 4 Stunden von Langkawi entfernt). Die Stadt ist berühmt für ihre Streetart (also Graffiti etc.) und die Essensstände! Nachdem wir relativ spät angekommen sind, hatten wir noch keine Gelegenheit viel davon zu sehen, aber das werden wir morgen noch machen. Und dann berichte ich euch natürlich davon
28.4.15 16:35


Abenteuer Nummer 2

Unsere letzten Tage in Australien waren wirklich schön: Wir sind noch einmal nach Adelaide gefahren und haben uns da sogar einen Kinobesuch gegönnt (ich war seit einem halben Jahr nicht mehr im Kino!), haben ein bisschen Zeit mit zwei anderen Backpackern verbracht, die wir über unsere Gastfamilie kennengelernt haben und hatten ein wunderschönes Osterfest mit der Gastfamilie, die uns behandelt hat, wie ein Teil der Familie. Der Abschied war auch ziemlich traurig, sie sind uns schon sehr ans Herz gewachsen (besonders natürlich die zwei Kleinen... ). Der Gastvater hat uns sogar extra zum Flughafen gefahren, von dem aus dann unser Flug nach Kuala Lumpur ging. Dort sind wir gestern Abend angekommen. Total müde haben wir uns unseren Weg zum Hostel gesucht (vom Flughafen aus fuhr ein Bus für 10 Ringgit, also ungefähr 2,50€ direkt in die Stadt, danach mussten wir nur noch ca. 10 Minuten laufen) und sind direkt schlafen gegangen. Heute haben wir uns ein bisschen die Stadt angesehen, unter anderem die "Petronas Towers", die achthöchsten Wolkenkratzer der Welt. Abends ging es zum Essen in eine kleine Straße in Chinatown, die für ihre vielen Essenmöglichkeiten berühmt ist. Ab 5 Uhr abends werden dort kleine Tische und Stühle mitten auf die Straße gestellt und man bekommt von allen Seiten eine Speisekarte unter die Nase gehalten. Für uns gab es ein "Curry Laksa", eine extrem scharfe Nudelsuppe mit Hühnchen, Sojasprossen und Brot für umgerechnet ca. 2€ Insgesamt finde ich Kuala Lumpur ziemlich angsteinflößend, es ist ziemlich laut, dreckig und ein bisschen aufdringlich. Aber so fühlt sich wohl jeder Europäer, der das erste Mal in Asien Urlaub macht
10.4.15 15:24


Endlich!

Okay, neuer Versuch. Vielleicht schaff ich es diesmal ja sogar, euch auf den neuesten Stand zu bringen. An meinem Geburtstag waren wir also in Noosa, wo ich relativ früh aufstand, um mit meinen Eltern zu skypen. Zu meiner Überraschung (und großen Freude!) waren auch ein paar meiner Freunde da, es war so schön sie endlich mal wieder zu sehen! Nach dem Skypen habe ich von meinen "Travelmates" Tjorven und Theresa einen leckeren Schokokuchen bekommen. Unseren Tag haben wir dann im Nationalpark bei Noosa verbracht, wo wir Delfine im Meer schwimmen sahen! Abends haben wir richtig leckere Burger gegessen und waren noch bis 10 Uhr am Strand gesessen. Alles in allem war es ein richtig schöner Tag und ich glaube fast, dass Noosa einer meiner Lieblingsorte der Ostküste ist (was aber vielleicht auch nur daran liegt, dass ich dort Geburtstag gefeiert habe! ). Am 27. fuhren wir direkt weiter, nach Brisbane. Diese Stadt mit 2 Millionen Einwohnern ist vom Baustil her eher europäisch, erinnert also ein bisschen an Melbourne, nur nicht ganz so voll. Ich würd euch gerne was Spannendes erzählen, allerdings haben wir nicht viel dort erlebt; nach einer Übernachtung in einem ziemlich Hippie-mäßigen Hostel sind wir "weitergereist". Am 28. Februar fand nämlich eine Art Festival in Brisbane statt, weswegen mal wieder jedes Hostel ausgebucht war. Wir hatten allerdings auch keine Lust auf einem Campingplatz zu schlafen und aus Brisbane raus wollten wir auch noch nicht so wirklich, da kam uns eine Anzeige, die wir auf Facebook fanden, ziemlich gelegen: Eine Gruppe von Backpackern veranstaltete eine Hausparty nicht weit von Brisbane entfernt und lud jeden ein, der kommen wollte. Dort sind wir dann also hingefahren und weil wir ja so verantwortungsvoll sind und nicht mit ein paar Bier intus noch Auto fahren, mussten wir wohl dort übernachten (ja, Dreistigkeit ist eine der Sachen, die man als Backpacker lernt... :D) Und wie das Schicksal so spielt, lernten wir auf der Party dann Ben kennen. Er ist Angestellter in einem Reisebüro und brachte uns dann auf die Idee in Surfer's Paradise (unserem nächsten Ziel) in den Freizeitpark zu gehen. Surfer's Paradise ist so der Ort, an den die australischen Einwohner fahren, wenn sie im Land Urlaub machen wollen (also eher uninteressant für uns, weil viel zu teuer. Surfen kann man dort ironischerweise auch nicht wirklich). Am 1. März kamen wir (sprich Ben, Tjorven, Theresa und ich) dort an, wo wir uns abends nur noch ein bisschen die Stadt ansahen, die nachts wirklich sehr an Las Vegas erinnert. Am 2. März ging es dann ab in den Freizeitpark, und weil wir ein Komboticket hatten, konnten wir auch in den Wasserpark direkt nebenan und abends sogar noch auf einen Aussichtsturm gehen! Der Freizeitpark schloss dann leider auch schon um 17 Uhr, so wie alles hier in Australien. Nachdem wir unseren Reiseleiter an der nächsten Zugstation abgesetzt hatten, ging es für uns 3 Mädels dann mal wieder mit dem Auto weiter: diesmal nach Byron Bay. Byron Bay ist ziemlich klein und hauptsächlich für seine "Hippiekultur" bekannt. Eine einstündige Autofahrt davon entfernt zum Beispiel liegt Nimbim, die wohl bekannteste Kifferstadt ganz Australiens. Aber auch in Byron Bay selbst entdeckt man an jeder Ecke Rastalocken, weite Hosen und bunte Farben. Abends sind Tjorven und ich in einen Club gegangen, um gebührend in Tjorvens Geburtstag zu feiern Am 4. März, Tjorvens Geburstag, sind wir dann zu einem Leuchtturm mit einer wunderschönen Bucht gefahren und waren damit offiziell am östlichsten Punkt des Kontinents gestanden! Abends gab es dann leckere Wraps und noch einen Schokokuchen, wofür sich auch die beiden Jungs vom Anfang unseres Roadtrips (erinnert ihr euch?) zu uns gesellten, da sie uns jetzt doch wieder eingeholt hatten. Zwischen dem 4. und 7. März schauten wir uns dann nur noch Yamba, Port Macquarie und Newcastle an, alles 3 eher nicht erwähnenswerte Orte, die ich euch jetzt ersparen möchte Unsere letzte Nacht mit unserem Auto verbrachten wir dann auch genau in diesem, da wir einen Parkplatz gefunden hatten, auf dem man schlafen darf. Also konnten wir zum Abschied nochmal ganz kuschelig in unserem Gussi (kurz für Gustav, so haben wir unseren Toyota Corolla getauft) schlafen. Am 7. März sollten wir um 12 Uhr bei der Autovermietung in Sydney sein, um das Auto abzugeben. Also luden wir unsere Sachen in unserem nächsten Hostel in der Innenstadt ab, gaben das Auto zurück und fuhren dann mit dem Bus zum Hostel. Dort verbrachten wir dann eigentlich auch den ganzen Tag, da wir ziemlich fertig waren (im Auto lässt es sich halt doch nicht ganz so gut schlafen wie in einem Bett). Abends gingen wir dann noch auf die Mardi Gras-Parade: die zweitgrößte Schwulen- und Lesbenparade der Welt! Ich bin wirklich froh, dass wir genau rechtzeitig dafür in Sydney ankamen, denn obwohl wir deswegen mal wieder fast obdachlos gewesen sind, war es eine richtig schöne Parade (mit einer noch schöneren Message ). Am nächsten Tag ging die Besichtigung Sydneys erst richtig los: wir machten uns auf den Weg durch die botanischen Gärten zum Opernhaus! Es kam mir fast ein bisschen unwirklich vor, dieses Gebäude wirklich zu sehen und auch einmal anfassen zu können. Irgendwie hatte ich nie gedacht, jemals in Sydney, Australien, am anderen Ende der Welt zu stehen. Aber hier bin ich, habe eigenständig ein halbes Jahr in Australien verbracht (und fühle mich trotzdem kein Stück erwachsen ). An unserem nächsten Tag in Sydney fuhren wir mit dem Zug in die Blue Mountains. Diese Berge, die ca. zwei Stunden von Sydney entfernt liegen, nennt man deswegen "blaue Berge", da sie überall mit Wäldern bewachsen sind und so blau erscheinen, wenn man an einen Punkt in der Ferne schaut. Nach einem schönen Tag in den Blue Mountains wurde es wieder "ernster" für Theresa und mich: Was sollten wir nach unserem Aufenthalt in Sydney tun? Nach langem Überlegen entschieden wir uns für HelpX: Das ist eine Art Programm, bei dem Reisende ihre Arbeitskraft gegen Unterkunft und Essen eintauschen (deswegen auch HelpX- "Help exchange"). Unser Flug nach Kuala Lumpur geht am 9. April von Adelaide aus, weswegen wir uns einen Host in der Nähe Adelaides suchten und (obwohl wir noch keine Zusagen hatten) schon direkt einen Flug nach Adelaide buchten. Am 11. März verabschiedeten wir uns von unserer Roadtrip-Freundin Tjorven, indem wir nochmal einen wunderschönen Abend am Opernhaus verbrachten. Am 12. März ging dann unser Flug nach Adelaide, von wo aus wir mit dem Bus nach Mount Barker zu unseren "Gastgebern", den Kidners begaben. Und hier sind wir nun schon seit über 3 Wochen: bei einer jungen Familie mit zwei 4jährigen Mädchen, die uns unsere eigene kleine Hütte und soviel essen, wie wir wollen, für 3 Stunden Gartenarbeit am Tag zur Verfügung stellen. Wir wohnen ziemlich im Nirgendwo, auf einem riiiiesigen Gelände mit zwei Hühnern und einer Ziege (und tausenden Bäumen... so viel Laub!). Wir waren schon ein paar mal in Adelaide (eine Stadt mit für australischen Verhältnissen ziemlich vielen historischen Gebäuden) und auch schon im nahegelegenen Hahndorf (das älteste Dorf mit deutschen Wurzeln in Australien). Ich bin wirklich froh, dass wir unsere letzten 4 Wochen hier verbringen: nicht nur weil die Wochen davor wirklich extrem anstrengend waren und so ein bisschen entspannen wirklich mal ganz angenehm ist, sondern auch weil die Familie wirklich wahnsinnig nett ist und uns mal wieder die Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Australier demonstriert Jetzt hab ich euch endlich (fast) alles Wichtige erzählt! Am 9. April geht es für uns weiter nach Kuala Lumpur in Malaysia, wo wir die letzten 3,5 Wochen unserer Zeit noch herumreisen werden, bevor es am 5. Mai endlich Richtung Heimat geht (wo ich euch dann wirklich alles im kleinsten Detail erzählen kann! )
5.4.15 08:52


Ankunft in Sydney

Endlich hab ich ein bisschen Zeit (und Internet ) um euch von meiner Reise zu erzählen! Stehengeblieben waren wir bei den Whitsundays (mit dem unglaublichen Whithaven Beach - schaut euch die Bilder an! :P). Die Nacht darauf schliefen wir wieder auf einem Rastplatz, diesmal in der Nähe von Rockhampton, von wo aus wir auch direkt am nächsten Tag nach 1770 (jaa, das ist wirklich ein existierender Ortsname!) gefahren sind. Der Ort ist berühmt für seine Wellen und bietet seeehr günstige Surfkurse an ($22 für 4 Stunden surfen!). Bei unserer Ankuft war allerdings ziemlich schlechtes Wetter, es regnete fast ununterbrochen und ein starker Wind machte das ganze noch unangenehmer. Als wir uns also erkundigten, ob der Surfkurs denn stattfände, wurden wir leider enttäuscht: bei dem Wetter kann man natürlich schlecht surfen lernen. Nachdem wir dann eine Nacht in einem Nationalpark verbrachten (abends hatten wir Gesellschaft von ein paar netten Engländern, die genau nebenan zelteten), fuhren wir direkt weiter nach Hervey Bay. Von hier aus sollte am 21.02. unsere Tour nach Fraser Island fahren... eigentlich. Nur leider kam uns ein Cyclone, eine Art tropischer Wirbelsturm, zuvor, der genau am 21.02. bei uns ankommen sollte. Nachdem unsere Tour also um 2 Tage verschoben wurde und wir vorsichtshalber vom Zelten auf Hostelbetten umgestiegen waren, warteten wir... und nichts kam. Der Cyclone war abgeklungen, bevor er uns überhaupt erreichen konnte. Am 23. Februar fuhren wir dann mit der Fähre auf Fraser Island, der größten Insel Australiens, die komplett aus Sand besteht und wahnsinnig viele, glasklare Seen beherbergt.Als Fortbewegungsmittel auf der Insel hatten wir richtig fette Geländewagen, die von Teilnehmern der Tour gefahren wurden (leider musste man dafür 21 sein, sonst wär ich auch mal gefahren ). Nachdem wir innerhalb der drei Tage zwei glasklare Seen mit schneeweißem Sand, einen Fluss, der so rein war, dass man ihn fast nicht gesehen hat (schaut euch die Bilder an... auf einem davon ist tatsächlich ein Fluss ), einen See, in dem man sich in das eine Ende hineinlegt, um innerhalb weniger Sekunden ans andere Ende geschwemmt zu werden, ein 100 Jahre altes Schiffswrack, eine Einbuchtung im Meer, die durch die Felsen außenrum so sprudelig war wie ein Whirlpool, und wildlebende Dingos direkt auf unserem Zeltplatz gesehen hatten, fuhren wir direkt nach Noosa, wo ich dann auch meinen Geburtstag verbrachte. [Fortsetzung folgt]
8.3.15 12:41


Ostküste

Ich fühl mich schon richtig schlecht, weil ich hier schon so lange nichts mehr geschrieben habe... Aber es ging einfach alles so schnell! Ursprünglich wollten wir ja noch bis Ende Februar arbeiten, um genug Geld für die Ostküste zu haben. Jetzt hat das Hotel aber beschlossen, dass sie uns doch nicht mehr wirklich brauchen... (Wir sollten noch genau 8 Stunden die Woche arbeiten. Also genau so viel, dass wir gerade mal unser Zimmer abgearbeitet haben. Haha.) also haben wir gleich am nächsten Tag gekündigt. Lange haben wir überlegt wie es dann weitergehen soll: Nochmal nach Arbeit suchen? Kam für uns eigentlich nicht in Frage, nachdem wir schon 2 Monate gebraucht hatten um den letzten Job zu bekommen und uns langsam klar wurde, dass unsere Zeit in down under bald vorbei ist. Zu zweit ein Auto mieten? Zu teuer, vor allem nachdem uns ja 4 Wochenlöhne fehlen. Die Lösung: wir haben uns noch eine dritte ins Boot geholt! Schnell eine Anzeige ins Internet gestellt und schon hatten wir eine dritte Deutsche gefunden, die sich die Miet- und Spritkosten mit uns teilt. Seit 9 Tagen sind wir unterwegs (aber nicht zu dritt; wir haben auch noch zwei Jungs mit eigenem Auto gefunden, mit denen wir im Konvoi fahren). Wir fahren immer ein Stück unserer 2500km langen Strecke entlang der Ostküste und bleiben an den schönsten Orten, wo wir dann unser Zelt aufschlagen (entweder auf einem offiziellen Campingplatz oder einem kostenlosen Campingspot). Für den Fall, dass es euch interessiert und ihr die Orte mal googeln möchtet, schmeiß ich hier mal mit ein paar Ortsnamen um mich: die erste Nacht waren wir am Mission Beach, den Tag danach machten wir einen kurzen halt am Paradise Creek, bevor wir in Townsville übernachteten. Die drei Tage darauf schliefen wir auf Magnetic Island, mit 52 Quadratkilometern die größte Insel Australiens. Nach einer weiteren Nacht in Townsville folgte eine Übernachtung auf einem Rastplatz als Zwischenstopp. Im Moment sind wir in Airlie Beach, ein kleiner Ort, der an sich eigentlich gar nicht so schön ist. Allerdings ist er ein Zugangspunkt zu den Whitsunday Inseln mit dem berühmten Whithaven Beach, der weißeste Strand der Welt! Und genau dort waren wir heute auch den ganzen Tag lang mit einer Tour unterwegs. Ich lade so bald ich kann ein paar Bilder hoch
16.2.15 12:19


Kleiner Nachtrag

Nur um euch auf den neuesten Stand bezüglich unserer Pläne zu bringen Wir werden jetzt voraussichtlich noch bis zum 26. Februar (nein, das ist kein Zufall ) in dem Hotel arbeiten und dann unseren Road Trip die Ostküste hinunter anfangen. Nach 3-4 Wochen wollen wir dann in Sydney sein, von wo aus wir dann noch einmal nach Adelaide fliegen. Vor einer Woche haben wir unseren Rückflug gebucht: am 9. April fliegen wir dann von Adelaide nach Kuala Lumpur, Malaysia und am 5. Mai habt ihr mich dann wieder in Deutschland!
28.1.15 01:26


Tagesausflug nach Kuranda

Am 26.1. wird in Australien der "Australia Day" (nationaler Feiertag) gefeiert, weswegen alle Housekeeper -also wir - freihatten. Glücklicherweise war es außerdem der Geburtstag einer Freundin, weswegen wir alle zusammen etwas unternehmen konnten. Nachdem wir also am 25.1. erst einmal schön reingefeiert hatten, sind wir am Montag um 11:30 mit dem Bus nach Kuranda, ein kleines Dorf mitten im Regenwald, gefahren. Dort haben wir dann das kleine "Naturmuseum" und die unzähligen Stände besichtigt und sind anschließend den Rundlauf zu den Barron Falls gelaufen (3km in FlipFlops... Vielleicht nicht besonders clever ). Der Rundlauf verläuft erst 1,2km direkt durch den Regenwald und führt anschließend direkt an der Straße entlang. Nach ein paar hundert Metern auf der Straße waren wir fünf uns allerdings nicht mehr so sicher, ob wir wirklich richtig sind, weswegen wir einen Mann in einem Auto nach dem Weg fragten. Der bot uns dann sofort an, uns einfach mitzunehmen, da es wohl noch ein Stück zu laufen sei. Nachdem er uns alle an den Parkplatz direkt an den Wasserfällen gebracht hatte, bot er uns sogar noch an, uns danach wieder zurück nach Kuranda zu fahren- was wir aber höflich ablehnten, er hatte uns schon genug geholfen Auf dem Rastplatz haben wir dann einen neuen Freund gefunden: einen Vogel, der sich wohl in Jasmins Muffin verliebt hatte und uns deswegen ziemlich lange Gesellschaft leistete. Nachdem wir eine halbe Stunde an den Wasserfällen gesessen und Kuchen gegessen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Kuranda. Nach ein paar Minuten hatten wir auch da einen neuen Freund gefunden: ein Hund, der uns den kompletten Weg bis nach Kuranda folgte. Auf der Suche nach einem Namen viel uns sofort „Didgi“ (Kurzform für Didgeridoo) ein- richtig schön australisch Kurz vor dem Stadtzentrum fuhr der Besitzer vorbei und sammelte Didgi ein; der Hund scheint öfters Fremden zu folgen, der Besitzer sah nicht unbedingt besorgt aus In Kuranda angekommen stiegen wir dann nur noch in den Bus und fuhren zurück nach Cairns. Abends gab es dann noch einen richtig guten Salat (jaa, sowas ist bei uns ein gutes Abendesssen! Wir sind schließlich Backpacker, da spart man an allen Ecken und Enden… und Gemüse ist leider zu teuer um auf dem täglichen Speiseplan zu stehen ) und gingen ziemlich früh ins Bett, weil wir am nächsten Tag natürlich wieder arbeiten mussten.
27.1.15 08:09


Great Barriere Reef

Seit 4 Wochen sind wir jetzt schon in Cairns, allerhöchste Zeit uns das anzusehen, weswegen alle Touristen hier her fahren: Das Great Barriere Reef! Also haben wir uns am Sonntag, dem 11. freigenommen (nicht ganz zufällig Theresas Geburtstag ) und eine Schnorchel- und Tauchtour zum "größten lebenden Organismus der Welt" gebucht! Los ging die Bootsfahrt um Acht Uhr morgens, wo wir direkt zum ersten "Spot" auf dem Meer fuhren, wo wir in die Gruppen zum Tauchen eingeteilt wurden. Unsere Gruppe war erst relativ spät dran, was aber nur hieß, dass wir noch extra viel Zeit zum Schnorcheln hatten Also haben wir uns unseren Schnorchel und die Flossen geschnappt und haben das wunderschöne Riff beobachtet! Selbst "nur" beim Schnorcheln habe ich schon unglaublich schöne Sachen gesehen: tiefblaue, riesige Seesterne, Fische in allen möglichen Farben, Clownfische (auch Nemos genannt ), gaaanz viele Korallen und Riesenmuscheln! Während dem Schnorcheln habe ich mich die ganze Zeit auf den Boden konzentriert, aber als ich einmal "hoch"geschaut habe (also direkt unter die Wasseroberfläche), ist mir erst aufgefallen, dass sich auch direkt vor mir, keinen Meter entfernt, ganze Fischschwärme getümmelt haben! Nach ungefähr 3 Stunden durften wir dann auch endlich tauchen gehen. Kurz davor erklärte uns ein Crewmitglied noch die Theorie (wie das mit dem Atmen funktioniert, was die Handzeichen bedeuten usw). Dann bekamen wir unsere Sauerstoffflasche und Flossen und schon ging es los. Unser Tauchlehrer nahm mich und Theresa an die Hand und führte uns so durch die tieferen Gegenden (so ca. 6m unter der Oberfläche) des Reefs. Ich hatte am Anfang ein paar Probleme mit dem Atmen - schließlich ist man unter Wasser, da sträuben sich Körper und Geist erst mal ruhig zu atmen - aber der Anblick der wunderschönen Unterwasserwelt hat mich ziemlich schnell davon abgelenkt! Ich hatte nur 20 cm vor meinem Gesicht Korallen, Fische, Rochen, Seesterne und auch einen Hai! Der Tauchlehrer hat uns dabei immer auf die verschiedenen Tiere aufmerksam gemacht, per Handzeichen gefragt, ob alles in Ordnung ist, und auch einmal eine Seegurke in die Hand gegeben! Ziemlich glitschig, diese Tiere. Nach ungefähr 20 Minuten mussten wir dann leider auch schon wieder nach oben, ich wäre am liebsten noch ewig unten geblieben. Nach dem Lunch konnten wir dann auch noch mit dem Glasboden-Boot rausfahren, wo wir auch nochmal das Reef beobachten konnten und sogar eine Meeresschildkröte gesehen haben. Um 3 Uhr nachmittags war der Ausflug dann leider auch schon vorbei, das Boot machte sich wieder auf den 1,5 Stunden langen Heimweg. Währenddessen wurde wieder jede Menge Essen ausgeteilt (ich muss ganz ehrlich sagen, als Backpacker lernt man Gratisessen wirklich extrem zu schätzen :D) und wir beide, Theresa und ich holten uns den Sonnenbrand unseres Lebens. Satt und glücklich sind wir dann wieder in Cairns angekommen und haben uns auf den Weg zurück zum Rainbow Inn (dem Motel, in dem wir arbeiten und wohnen) gemacht, wo wir Theresas Geburtstag noch bei einem Stück Kuchen ausklingen ließen.
16.1.15 09:57


Mein Silvester

Als ruhiger Einstieg in die Silvesternacht hatten wir zusammen mit den anderen drei Housekeepern ein großes BBQ mit Fleisch, Knoblauchbrot, Gemüsebratlingen und viiiel Gemüse. Leider mussten wir ab da umplanen, da eine von uns bis spät in die Nacht in der Bar arbeiten musste und die anderen zwei sich mit jemandem in der Stadt verabredet hatten. Nachdem Jasmin die Bar allerdings mehr oder weniger zumachen darf sobald sie denkt, dass nicht mehr allzu viel los ist, wollten wir einfach mit beim Hotel bleiben bis sie um halb 12 die Bar schließt und wir zusammen zur Lagune laufen können, um die anderen beiden zu treffen. Nach dem Essen gingen zwei von uns also schon einmal in die Stadt, während Theresa und ich uns an die Bar setzten, um Jasmin moralisch zu unterstützen Als sie um halb 12 allerdings immer noch nicht die Bar geschlossen und zusätzlich noch den Papierkram zu erledigen hatte, schickte sie uns vor, damit wir das Silvesterfeuerwerk miterleben konnten. Wir sind los Richtung Lagune gelaufen, bis mir einfiel - Ich hatte keinen einzigen Dollar dabei! Es war bereits 23:38 Uhr und der Weg zur Lagune dauert im normalen Lauftempo um die 25 Minuten- aber wir wollten nach dem Feuerwerk noch feiern gehen, also wäre ich ohne Geld nicht sehr weit gekommen. Theresa -schon total genervt- ist dann ohne mich vorgelaufen, während ich zurück zu unserem Zimmer gejoggt bin, um mein Geld zu holen. Ein paar Minuten später lief ich zurück in Richtung Lagune und konnte sogar noch Theresa sehen (anscheinend wurde ihr das Joggen auf Dauer auch etwas zu anstrengend). Mit regelmäßigen Blicken auf meine Handyuhr lief ich so schnell ich noch konnte (das ziemlich üppige Abendessen und die Drinks, die ich schon hatte, machten Rennen so gut wie unmöglich ). Um kurz vor Mitternacht (23:56 Uhr) bog ich in die Straße, von der aus man schon das Meer sehen kann und hatte auch Theresa noch im Blickfeld. Im normalen Tempo brauchen wir immer noch 10 Minuten von diesem Punkt aus bis zum Strand - aber so kurz davor wollte ich nicht aufgeben! Angetrieben von dem Gedanken, die ersten Augenblicke im Jahr 2015 an der wunderschönen Lagune zu verbringen, fing ich an zu joggen (behaltet dabei bitte im Hinterkopf, dass es hier auch nachts noch extrem schwül ist und selten weniger als 30°C hat!). Als ich nach 3 Minuten auf Theresas Höhe ankomme, rufe ich ihr nur "Wir schaffen es noch!!!" zu, damit sie anfängt zu joggen. Als wir total verschwitzt und außer Atem an der Lagune ankommen, hören wir nur noch den Lautsprecher an einer Bühne rufen "two... one... HAPPY NEW YEAR!" und sofort ging das minutenlange, atemberaubende Feuerwerk los. Das ist wohl so ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde - auf dem Weg war ich mir noch so sicher, dass wir den Beginn des Feuerwerks verpassen würden, aber dann schafften wir es in der wortwörtlich letzten Sekunde (na gut - vorletzten Sekunde ) doch noch rechtzeitig. Ich habe natürlich versucht ein paar Bilder und Videos von dem Feuerwerk zu machen, aber so beeindruckend wie an dem Abend sehen sie natürlich nicht aus. Nachdem wir dann auch endlich die anderen zwei (plus ihrem Freund) gefunden hatten und Jasmin nachgekommen war, gingen wir in einen irischen Pub, um das neue Jahr gebührend zu feiern Um halb 6 sind wir dann überglücklich und total fertig ins Bett gefallen.
2.1.15 07:27


Mein australisches Weihnachtsfest

Heiligabend hat genau so geklappt, wie geplant! Die Kanadierin ist dann doch nicht mitgegangen - was uns alle aber eher erleichtert als belastet hat, ehrlich gesagt (die Dame war etwas merkwürdig, aber wir konnten ja nicht einfach essengehen und sie nicht einladen). Wir waren in einem Restaurant direkt am Meer essen, bei mir gab es schön australischen Fish & Chips und zum Dessert eine Art Brownie mit Eis und Erdbeersoße... Es war das beste Dessert, das jemals meine Lippen berührt hat. Keine Übertreibung! (wir reden schon die ganze Zeit darüber, bei welcher Gelegenheit wir uns das noch einmal gönnen könnten ). Bevor das Essen kam haben wir dann auch die Geschenke ausgetauscht; ich habe Nagellack und richtig, richtig gute Schokokekse bekommen Außerdem hab ich das Geschenk von meinen Mädels zuhause aufgemacht- ein Fotobuch mit Bildern von uns! Da sind mir schon ein bisschen die Tränen gekommen... Und obwohl Theresa und ich ausgemacht hatten, uns nichts zu schenken, hat sie mir auch ein kleines Paket (3 Packungen TimTams -also noch mehr Schokolade...) gegeben. Da hab ich mich schon fast etwas schlecht gefühlt, weil ich natürlich nichts für sie hatte. Nach der "Bescherung" und dem Essen haben wir uns dann an die Lagune gesetzt, um ein bisschen was zu trinken. Keine 10 Minuten später kommt die Security zu uns... "Ladies, ist euch bewusst, dass ihr hier gefilmt werdet? Das bedeutet dann eine 220 Dollar Strafe fürs Trinken in der Öffentlichkeit." Entsetzte Blicke auf jedem Gesicht - Natürlich wussten wir schon von dem Gesetz, dass man keinen Alkohol auf öffentlichen Plätzen konsumieren darf, aber so wirklich ernst genommen hatten wir das nie. Und jetzt sollten wir 220 Dollar (pro Kopf versteht sich) bezahlen. "Also warum packt ihr die Getränke nicht lieber weg und geht woanders hin, bevor die Polizei hier eintrifft." Gerade nochmal gut gegangen! Nachdem der Mann uns noch mit einer Verwarnung davonkommen gelassen hat, haben wir ganz schnell das Weite gesucht, um noch in einen Club zu gehen. Daraus wurde dann leider nichts mehr- es war nämlich mittlerweile schon 12 Uhr und weil am 25. ja Feiertag ist, haben die Bars und Clubs alle schon die Toren geschlossen. Also sind wir doch schon relativ bald ins Bett gegangen; was mich aber nicht sonderlich gestört hat, weil ich als Einzige am nächsten Tag arbeiten musste An den zwei Weihnachtsfeiertagen haben wir dann nichts wirklich Weihnachtliches mehr gemacht - ich musste an beiden Tagen vormittags arbeiten und nachmittags haben wir uns die meiste Zeit einfach nur in die Sonne gelegt und die freie Zeit genossen. Silvester liegt jetzt zwar auch schon hinter uns- nur leider ist die Geschichte viiel zu lang, um sie hier auch noch reinzuschreiben. Morgen erfahrt ihr dann, wie wir hier die Ankunft des Jahres 2015 gefeiert haben!
1.1.15 14:41


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